Der Escort von 1995 war kein wirklich neues Modell, sondern eine massive Überarbeitung des Vorgängermodells. Ford reagierte damit auf die Kritik der Fachpresse an der Verarbeitungsqualität, dem Fahrkomfort, der Geräuschdämmung, der Innenraumgestaltung und der Motorencharakteristik.
Das Design wurde optisch modernisiert, blieb aber klar als Escort erkennbar. Überarbeitet wurden die Frontpartie, die rundere, harmonischere Scheinwerfer und eine größere, elegantere Kühleröffnung erhielt. Insgesamt erhielt dieser Escort eine weichere Linienführung. Die überarbeitete Heckpartie zeigt dezente Änderungen an Stoßfängern und Heckklappe. Der Innenraum wurde komplett überarbeitet und erhielt ein neues Armaturenbrett, bessere Materialien, ergonomischere Bedienelemente und verbesserte Sitze.
Ford wollte den Escort wertiger, moderner und europäischer wirken lassen. Das Facelift orientierte sich stärker an der damals neuen Formensprache des Mondeo.
Am Fahrwerk wurde die Feder-/Dämpferabstimmung verändert, die Lenkpräzision verbessert und die Geräusch- und Vibrationsentwicklung wurde optimiert.
Die Zetec‑E‑Motoren (1.6 und 1.8) kamen jetzt auch beim Escort zum Einsatz. Diese waren laufruhiger und hatten eine bessere Leistungsentfaltung, als die alten CVH‑Aggregate. In Punkto Sicherheit erhielt das Modell einen verstärkten Seitenaufprallschutz. Ein Fahrerairbag war je nach Markt serienmäßig und ABS war häufiger verfügbar. Eine modernisierte Elektronik, neue Radios und optionale Features sowie bessere Heizungs- und Klimasteuerung wurde ebenfalls umgesetzt.
Das oben gezeigte Bild zeigt eine GT-Ausführung aus 1998.
Auf die Cabrio-Ausführung wird auf einer eigenen Seite eingegangen
[FS 28.3.26]